Im Auftrag/ On commission
Eine Arbeit im Stadtraum . Im Rahmen von Stadtraum.Interventionen Pulheim, 2003
a piece in municipal space. In the series "Townscape. Interventions" Pulheim, 2003
Für seine Arbeit "im Auftrag" ließ sich Hans Winkler regulär vom Bauhof einstellen, um sich innerhalb der Strukturen zu bewegen, die das Stadtbild prägen.
.For his piece "on commission" , Hans Winkler was regularly enrolled by council roadworks in order to move within the structure that mold our townscape.

." Zwischen Nachvollzug , Analyse und Subversion negiert sein Projekt den klassischen Werkbegriff und intendiert den Dialog zwischen künstlerischer und städtebaulicher Betrachtung des öffentlichen Raumes." Angelika Schallenberg -Auszug aus der Presseerklärung
So, 4. Mai , 11h : Presentation im Rathaus Pulheim, Vortrag : zusammen mit Kai Bauer
Aufnahmen von kubanischen Strassenarbeiten in den Stadtkern eingefügt.
21. Mai 2003, um 19.30 Uhr Podiumsdiskussion mit: Paolo Bianchi, Schweiz, Dr. Ulrich Hatzfeld, Düsseldorf, Andrea Knobloch, Düsseldorf, Künstlerin, Renate Puvogel, Aachen, Dr. Heinz Schütz, München, Claudia Wahjudi, Berlin. Diskussionsleitung: Dr. Karl August Morisse, Bürgermeister der Stadt Pulheim
Der Schildermaler von Vedado
Strassenmarkierungen in Havanna/roadmarking in Havana
Ein Nachruf entnommen einer Zeitungsmeldung, Havanna, Kuba
Anfang des Monats verstarb Juan Carlos Pintura in Vedado. Bekannt wurde er vor allem unter dem Namen "Der Schildermaler von Vedado".. Während der Ausführung seines Berufes, bei der Installierung eines selbst angefertigen Strassenschildes an der Uferpromende Malecon, wurde er von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt. Er verstarb im Alter von 60 Jahren im Hospital Camillo Cienfueogos. Bis 2003 arbeite er aktiv an der Strassengestaltung Havannas, insbesondere an der im Stadtteil Vedado. Als Kind der Revolution erhielt er 1968 die Stelle als Koordinator und Leiter des Verkehrs- und Straßenbüros, mit dem Auftrag, sich um die Sicherheit des Verkehrs und um die Installierung von Strassenzeichen zu kümmern. Was angesichts des Verkehrsverhaltens unserer Stadtbewohner zu keiner unwichtigen Aufgabe wurde. Sein angeborener Freigeist und seine "revolutionäre" Gesinnung brachten ihn hin und wieder dazu, aus den bürokratischen Normen, die dieser Beruf mit sich bringt, auszuscheren. So liess er es sich nicht nehmen, regelmässig für Plätze, die ihm anscheinend persönlich nahe standen, eigene Verordnungen und Zeichen zu entwickeln und zu installieren. Diese eigenwilligen Straßenarbeiten werden auch weiterhin von seinem kreativen Potential und Humor zeugen.Man denke nur an seine legendären , zum Stadtgespräch gewordenen , schlangenlinienförmigen Markierungen für Fussgängerübergänge, die fast als eine Hommage an den "Havanna Club" Rum zu sehen sind. Seine selbst gemalten Schilder entzückten und verwirrten Passanten in gleichem Masse, wie seine eigenwillige Grasbepflanzungaktionen auf den Treppen zu einigen russischer Plattenbau -Wohnsilos. Durch seinen Tod werden sicher noch mehr Geschichten zutage kommen, die ihn und seine Extravaganzen am Leben erhalten.
The sign painter from Vedado
An obituary from a newspaper, Havana, Cuba - translated from Spanish - At the beginning of the month, Juan Carlos Pintura died in Vedado. The "sign painter from Vedado", as he was known, was hit by a car and suffered lethal injuries whilst exercising his profession installing a self-made street sign on the Malecon oceanfront promenade. He died at the age of 60 in the Camillo Cienfuegos hospital. Right up until 2003, he had actively participated in the shaping of Havana's streets, most particularly in the Vedado district. In 1968, this child of the revolution was made coordinator and head of the office for traffic and street management, specifically responsible for traffic security and the installation of road signs - not an unimportant assignment in the face of the driving habits in this city. From time to time, his natural sense of freedom and his "revolutionary" convictions drew him away from the bureaucratic norms imposed by his position. He insisted, for instance, on developing his own rules and installing the corresponding signs on squares for which he felt a personal affection. These unusual road works are still proof of his creative potential and humor today. One could also mention his legendary snake-line markings for pedestrian crossings, which raised considerable public interest and could be seen as a homage to Havana club rum. His self-painted signs thrilled and disturbed passers-by just as much as his strange grass-planting actions on the stairs leading up to Russian prefabricated apartment silos. His death will most certainly uncover more of these stories, keeping him and his extravagance alive in our memories.